Pfälzer Teams in der Regionalliga: FCK stark – Bergzabern rettet sich spät

Die Würfel in der 2. Basketball-Regionalliga Nord sind gefallen. Während Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern die Liga phasenweise aufmischte, zitterte sich der TV Bad Bergzabern am letzten Spieltag zum möglichen Klassenerhalt – ausgerechnet im Pfalzderby bei der SG TV Dürkheim/BI Speyer II.

1. FC Kaiserslautern: Ein Aufsteiger mit Ambitionen

Hinter der Basketballabteilung der Roten Teufel liegt eine erfolgreiche Spielzeit. Nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr etablierten sich die Rot-Weißen schnell in der Liga. Abstiegssorgen hatte man zu keiner Zeit. Zeitweise schnupperte das Team sogar an den Aufstiegsrängen, bevor Verletzungssorgen im Saisonendspurt den Rhythmus etwas störten.

Ein Ausrufezeichen setzte das Team zum Abschluss gegen den ungeschlagenen Meister ACT Kassel. In einem hochklassigen Schlagabtausch mussten sich die Lauterer erst in aller letzter Sekunde geschlagen geben. Mit 24 Punkten beendet der FCK die Saison auf einem starken fünften Tabellenplatz.

SG TV Dürkheim/BI Speyer II: Zwischen Rausch und Mittelfeld

Für die Spielgemeinschaft verlief die Saison in ruhigeren Bahnen. Mit 18 Zählern belegt die Reserve der BI Speyer den achten Rang. Besonders spektakulär das Rückspiel gegen Kaiserslautern: Der 114:82-Heimsieg gegen den FCK, bei dem sich die SG in einen regelrechten Rausch spielte und revanchierte sich für die deutliche Hinspielniederlage (76:103).

TV Bad Bergzabern: Das Wunder von Speyer

Die dramatischste Geschichte schrieb jedoch der TV Bad Bergzabern. Nach einer schwierigen Saison mit vielen Tiefschlägen – gipfelnd in der bitteren 70:73-Heimpleite gegen Schlusslicht Kronberg vor einer Woche – stand der TVB mit dem Rücken zur Wand.

Im „Endspiel“ um den Klassenerhalt am letzten Spieltag zeigte die Mannschaft jedoch ein ganz anderes Gesicht. Ausgerechnet im Pfalzderby gegen die SG TV Dürkheim/BI Speyer II präsentierte sich der TVB wie verwandelt. Mit einem deutlichen 91:71-Auswärtssieg sicherten sie sich in letzter Minute die zwei lebenswichtigen Zähler für den Verbleib in der Regionalliga. Jetzt kommt es aber auch darauf an, wie viel Mannschaften aus der 1. Regionalliga runter müssen.

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