Der TV/SC Hauenstein II setzte sich mit 4:2 gegen den SV Obersimten durch und zog dadurch in der Tabelle an den Gästen vorbei. Dabei hatte die Heimelf das Spiel weitestgehend im Griff, musste aber zwischenzeitlich kurz zittern.
Im Spiel der beiden Tabellennachbarn war der TV/SC Hauenstein II zunächst das bessere Team. Vor allem den sehr agilen Thomas, der am Vortag noch bei der ersten Mannschaft im Einsatz war, bekamen die Gäste kaum in den Griff. Trotz klarer Feldüberlegenheit brauchte die Heimelf allerdings einen Elfmeter zur Führung. Vom Punkt aus ließ Spielertrainer Oestreicher (27.) SVO-Schlussmann Schmitt keine Chance.
Erst jetzt wachte Obersimten auf. Nach einem Foul an Abdullah entschied Schiedsrichter Frey auf Freistoß. Hartmann (32.) legte den Ball trocken an der Mauer vorbei ins linke Toreck. Die Partie war nun ausgeglichener, auch wenn Hauenstein etwas mehr Zug zum Tor entwickelte. Auf der Gegenseite hatte die Heimelf allerdings durchaus Glück, dass ein Trikotzieher an Abdullah im Strafraum folgenlos blieb.
Das 2:1 fiel nach einer starken Solovorstellung von Kippling, der den frei stehenden Oestreicher (41.) mustergültig bediente. Der Hauensteiner Toptorjäger ließ sich nicht zweimal bitten und netzte unhaltbar ein.
Mengert erhöht – Obersimten kommt noch einmal heran

Auch nach der Pause drängte Hauenstein auf das nächste Tor. So verpasste Thomas (49.) eine Hereingabe von Oestreicher nur knapp. Bei der anschließenden Ecke stand Mengert (52.) goldrichtig und brachte den Ball mit links mittig an SVO-Keeper Schmitt vorbei im Tor unter. Acht Minuten später streifte ein Distanzschuss nur knapp am Obersimtener Gehäuse vorbei.
Ausruhen konnten sich die Hauensteiner indes nicht, zumal sie wegen einer Zeitstrafe für Thomas zwischenzeitlich in Unterzahl agierten. Zwar blieben die Angriffsbemühungen der Gäste meist in der vielbeinigen Defensive hängen, doch in der 65. Minute wertete Frey das Einsteigen von Klein gegen Haag als elfmeterwürdig. Eine harte, aber durchaus vertretbare Entscheidung. Rabahi (67.) setzte den fälligen Strafstoß zwar an den Pfosten, schaltete beim Nachsetzen jedoch am schnellsten und verkürzte auf 2:3.

Fast im Gegenzug gelang Spengler (68.) das 4:2. Damit war die Partie praktisch entschieden. In der Schlussphase brachte Hauenstein den Sieg souverän über die Zeit und hatte sogar noch die Möglichkeit, den Spielstand weiter in die Höhe zu schrauben.

