Bereits am Freitagabend kam es zum Pfalz-Derby zwischen VTV Mundenheim und TSG Haßloch. Mit dem 30:28 Heimsieg ergriffen die Hausherren den letzten Strohhalm beim Kampf um den Klassenerhalt. Dafür riss man die TSG Haßloch tiefer in den Abstiegsstrudel.
Vor 550 Zuschauern erwischte Haßloch den besseren Start und führte nach knapp über fünf Minuten bereits mit 1:4. Vor allem Hornissen Torwart Klein hielt mit starken Paraden seine Mannen noch im Spiel. Das 2:4 von Schleidweiler weckte Mundenheim auf. Nur 2.30 Minuten später Horn für den Ausgleich und die Hornissen zogen auf zwei Tore davon. Die Gäste blieben weiter dran. Nach 14 Minuten glich Kern für Haßloch aus, ehe der Tabellenletzte wieder den alten Zwei-Tore Vorsprung herstellte. In der Folge gelang es Mundenheim den Abstand zwischenzeitlich bis auf vier Tore auszubauen. Der letzte Treffer der ersten Hälfte gehörte den Bären, die den Rückstand auf 17:15 verkürzten.
Mit dem 18:15 rund eineinhalb Minuten nach dem Wiederanpfiff gab Mundenheim ein erstes Statement ab. Der Abstand pendelte sich auf ein bis zwei Tore ein, ehe Claussen in der 48 Minute der zwischenzeitliche Ausgleich zum 22:22 gelang. Das Spiel blieb nun enger, wobei Haßloch nach dem 24:24 erstmals wieder in Führung ging. Nach 51 Minute baute Gregori den Vorsprung sogar auf zwei Treffer weiter aus. Es entwickelte sich ein enger Schlagabtausch. Ein Haßlocher Ballverlust im Angriff läutete die Wende ein. 26:27, 27:27, 28:27 lautete die Achterbahnfahrt für die Anhänger beider Mannschaften in nur drei Minuten. A. Schleidweiler gelang es mit seinem achten Tor eine Minute vor dem Ende wieder einen 2-Tore Vorsprung für Mundenheim herzustellen. Dazu verzweifelten die Bären am starken Klein im Mundenheimer Tor. Noch einmal kam Haßloch durch Glindemann auf ein Tor heran, ehe Eden 20 Sekunden vor Ende den Schlusspunkt zum 30:28 setzte.
Mit dem Heimsieg hält die VTV Mundenheim die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch am Leben. Die TSG Haßloch verpasst dagegen einen wichtigen Schritt, um sich ein wenig Luft zu verschaffen. Zumal das Restprogramm sehr anspruchsvoll ist.