Der SV Hermersberg revanchierte sich für die Hinspielniederlage und nahm mit einem 1:0 Sieg die drei Punkte beim SC Hauenstein mit. Damit verkürzte Hermersberg den Rückstand auf den Tabellenführer auf drei Zähler – hat allerdings auch zwei Spiele mehr absolviert.
Gegenüber der Niederlagegen gegen die SG Meisenheim vor der Winterpause musste SCH Trainer Philipp Weishaar zwei Änderungen vornehmen. Für den verletzten Gräfe stand A-Jugend Torwart Sander im Tor, zudem begann Skorski für den fehlenden Schmähling.
Beim SV Hermersberg nahmen Simon und Gries zunächst auf der Bank Platz, dafür begannen Bold und Heid.
Strittige Szene gleich zu Beginn
Die Partie begann ohne langes Abtasten. Von der ersten Minute an präsentierten sich die Gäste giftig in den Zweikämpfen und ließen den Tabellenführer kaum zur Entfaltung kommen. In der zehnten Minute hatte Hermersberg die erste dicke Chance zur Führung. Nach einem Angriff über Ludy und Mendel rettete Skorski zunächst vor Heid. Dessen Nachsetzen brachte den Ball jedoch erneut in Richtung Tor, ehe der zurückeilende Sander im letzten Moment klärte. Es war eine Zentimeter-Entscheidung, ob vor oder knapp hinter der Linie.
Hauenstein nutzt Chancen nicht
Kurz darauf verzeichnete Hauenstein seine beiden besten Möglichkeiten – beide blieben ungenutzt. So fanden Stanjek und Schmitt (12.) im Strafraumgewühl keine Lücke, während Seibel eine Hereingabe von Schmidt (14.) nicht verwerten konnte. Weitere klare Torchancen blieben in der Folge Mangelware. Hermersberg setzte immer wieder Nadelstiche, vor allem über den starken Ruf auf der linken Seite. Die letzte Chance vor Halbzeit bot ein Angriff über Bold (40.), dessen Hereingabe im Rücken von Ludy landete.
Joker Gries sticht
Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Hermersberg den besseren Start. Die Chance des alleine aufs Tor zulaufenden Ludy (47.) verhinderte SCH Keeper Sander stark. Die Offensivbemühungen der Hauensteiner blieben dagegen häufig an der Strafraumgrenze hängen – die Defensive der Gäste stand kompakt.
In der 67. Minute bot sich Ludy die nächste dicke Möglichkeit, wurde aber im letzten Moment von M. Seibel gestört. Die Entscheidung fiel in der 75. Minute. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld kam der Ball zum auf der linken Seite völlig allein gelassenen Ruf. Der zog nach innen, wo dessen Hereingabe der kurz zuvor eingewechselte Gries ins lange Ecke einschob.
Hauensteiner Schlussoffensive verpufft
Nach dem Rückstand startet Hauenstein noch einmal eine Schlussoffensive. Allerdings ohne großen Erfolg. Die beste Möglichkeit hatten noch die Gäste. Drei Minuten vor dem Abpfiff hätte Gries beinahe auf 2:0 erhöht, wurde jedoch im letzten Moment von Schehl gestoppt.















