Keine Punkte für 3. Liga Teams aus der Pfalz

94

Keine Punkte gab es für die Pfälzer Vereine in der 3. Liga Süd-West. Damit stecken alle drei Vereine im Abstiegskampf. Vor allem für den VTV Mundenheim gehen die Lichter langsam aus.

Auch gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden blieb der VTV Mundenheim ohne Punkte. Damit wartet der Tabellenletzte seit sechs Spieltagen auf Zähler, sogar 17 sind es seit dem letzten Sieg. Damit rückt der Abstieg immer näher. Früh rannte man in der ersten Hälfte einem Rückstand hinterher, schaffte aber wieder den Anschluss und ging nach sieben Minuten durch Schleidweiler in Führung. Danach drehten die Gäste auf, die zeitweise mit fünf Toren vorne lagen. Erst kurz vor der Pause kam Mundenheim wieder näher ran, wobei Seitz mit dem Pausenpfiff für den VTV zum 16:19 traf.

Auch in der zweiten Hälfte setzte sich die Dominanz der Gäste weiter fort, die zwischenzeitlich auf zehn Tore wegzogen. Erst gegen Ende konnte Mundenheim noch leichte Ergebniskosmetik betrieben. Bester Mundenheimer Werfer bei der 32:37 Niederlage war mit neun Treffern Seitz.

Trotz Pausenführung kein Sieg für Haßloch

Bei der TSG Haßloch zeigt das Formbaromter eine Woche vor dem wichtigen Derby gegen Mundenheim aktuell nach unten. Trotz einer 14:9 Pausenführung standen die Bären am Ende gegen Saase3 Leutershausen wieder ohne Punkte da. Damit bleibt Haßloch seit 14 Spielen ohne Sieg. Gegen Leutershausen sah es lange danach aus. In den ersten zehn Minuten zog Haßloch auf 6:2 davon. Nach 20 Minuten gelang den Gästen der Ausgleich zum 8:8. Davon ließ sich das Heimteam nicht beirren und schraubte den Abstand bis zum Halbzeitpfiff auf fünf Tore nach oben.

Ganz anders das Auftreten nach dem Wiederanpfiff. Nach drei Treffern binnen zwei Minuten war Leutershausen wieder dran, ehe Herrmann seinen 7-Meter zum 16:12 verwandelte. Danach lief plötzlich überhaupt nichts mehr. Noch in Unterzahl verkürzte Leutershausen den Rückstand, ehe Preller der Ausgleich per 7-Meter zum 16:16 gelang. In der 47. Minute gingen die Gäste erstmals in Führung. Danach ging das Spiel hin und her, wobei Haßloch stets dem ein-Tore-Rückstand hinterherrannte. Etwas Hoffnung keimte in der 57. Minute noch einmal auf, als Schreiber beim Stand von 21:23 eine 2-Minuten Strafe kassierte. Doch anstatt selbst zu treffen, baute Preller den Abstand auf drei Tore aus. Ein 7-Meter Treffer von Herrmann stellte den 22:24 Endstand her.

HLZ Friesenheim-Hochdorf präsentiert sich stark

Das HLZ Friesenheim-Hochdorf II feierte zuletzt mit dem 27:24 Derbysieg gegen Haßloch einen wichtigen Erfolg. Und auch gegen den favorisierten Tabellenzweiten TV Gelnhausen präsentierte man sich in guter Verfassung. Vor 650 Zuschauern entwickelte sich ein munteres Spiel auf Augenhöhe. Nach zehn Minuten lag Gelnhausen erstmals mit zwei Toren vorne, doch die Gäste blieben dran. Herbel brachte zwischenzeitlich das HLZ in Führung, ehe Gelnhausen die alte zwei-Tore Führung wieder nach drei Treffern in Folge wieder herstellte. TVG Kapitän Malolepszy sorgte mit seinem Treffer für den 13:11 Pausenstand.

Der TVG kam wach aus der Pause zurück und den Vorsprung auf fünf Tore aus. Vor allem der junge Nachwuchstorhüter Pilgrim, der beide verletzte Stammtorhüter vertrat, wusste in der Folge zu überzeugen. Als Geisler nach 41 Minuten zum 20:15 traf, sah alles nach einem ungefährdeten Heimsieg aus. Doch die Gäste steckten nicht auf, nutzten eine Schwächephase aus und kamen in nur sieben Minuten bis auf 22:21 ran. TVG Trainer Geiger reagiert und wechselte Torwarttrainer Breidenbach ein. Das erwies sich als goldrichtig, denn der Routinier überzeugte mit einigen Paraden. Nach und nach zog Gelnhausen wieder davon und nutze eine 2-Minuten Strafe um mit zwei Toren auf 27:23 zu erhöhen. Den Schlusspunkt setzte Schwarz mit dem letzten Treffer für Friesenheim-Hochdorf zum 29:26 Endstand. Mit dieser Leistung dürfte das HLZ gute Chancen auf den Ligaverbleib haben. Das möchten der TV Gelnhausen vermeiden. Durch den Sieg machte der Tabellenzweite die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur zweiten Liga klar.