Am vergangenen Wochenende wurde die 42. Ausgabe der Rallye Südliche Weinstraße rund um das Rallyezentrum in Billigheim-Ingenheim ausgetragen. Den Gesamtsieg nach nach sechs Wertungsprüfungen sicherten Kevin Müller/Stefanie Spreitzer im Toyota GR Yaris.
Gleich auf der ersten WP legte Müller die Bestzeit vor. Obwohl dem Toyota-Piloten auf den fünf weiteren WPs keine weitere Bestzeit gelang, konnte er seinen ersten Platz verteidigen. Um den Sieg zu gefährden agierte die Konkurrenz zu unbeständig, während sich Müller keinen Fehler leistete. Am Ende stand ein Vorsprung von 6,9 Sekunden auf den Platz.

Rang zwei sicherte Joe Baur mit Co Fabian Peter (Opel Corsa Rally4). Der Opel-Pilot sich damit auch im internen Kampf der RC 4 Piloten durch. Routinier Rainer Noller (Opel Corsa Rally4) musste sich trotz Bestzeit auf der letzten WP knapp geschlagen geben. Durch den Ausfall auf der letzten WP von Braun/Schlicht (BMW M3 E36) wegen eines Antriebswellenschadens reichte es für den Schwaben zum Gesamtpodium. Mit Karlheinz Braun war auch der bis dato beste Motorsportler aus der Pfalz ausgeschieden.

Als bestes Pfälzer Team landeten Wilfried Brunken/Alexa Brunken (Mitsubishi Lancer Evo X) auf dem siebten Gesamtplatz. Das Duo hatte sich auf der zweiten Prüfung die Bestzeit im 58 Fahrzeuge starken Feld gesichert. In der NC 1 Klasse reichte es knapp hinter den Siegern Rupp/Kettern (Mitsubishi Lancer Evo IX) zu Platz zwei. Ein Favorit war da schon nicht mehr dabei. Frank Schlinck vom MSC Ramberg hatte sich mit seinem Mitsubishi Lancer Evo IX mit der Bestzeit auf dem Rundkurs bei Klingenmünster auf Platz sechs vorgearbeitet. Nur eine WP später kam nach einem Unfall das frühe Aus für Schlinck und Co Harald Korz das Aus. Gut lief die Rallye für Oliver Selmikeit/Daniela Raab, die mit ihrem Ford Fiesta R2T die NC 4 gewinnen konnten.
Zunehmer siegt zum zweiten Mal
Bei den Retros fuhr Andreas Zunehmer (Renault R5 GT), der schon 2023 gewonnen hatte, den Sieg ein. Hinter dem Renault-Piloten belegten Michalsky/Michalsky (Alfa Romeo Giulia) und Trescher/Frank (VW Golf GTI) die weiteren Plätze.