Unentschieden im Nachholspiel

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Torchance für Hauenstein
Alexander Port hatte die wohl dickste Chance // Foto: Patrick Holzer

Im Nachholspiel trennten sich der SC Hauenstein und die TSG Pfeddersheim torlos. Wer mit dem Unentschieden im Abstiegskampf besser leben kann, wird sich erst am Saisonende zeigen.

Im letzten Saisonspiel vor der Winterpause konnte der SC Hauenstein mit dem 1:1 in den letzten Minuten gegen die TuS Marienborn den Negativlauf gerade noch brechen. Gegenüber der Partie Anfang Dezember veränderte Coach Philipp Weishaar sein Team auf vier Positionen. Für den in der Winterpause nach Queichhambach gewechselten Wilhelm sowie Rüdiger, T. Keiser und Dully standen Weinriefer, Veith, C. Seibel und Port in der Startelf.

TSG Trainer Marco Streker nahm nach der 0:1 Heimniederlage gegen Offenbach vor der Winterpause vier Änderungen vor. Die beiden Winterneuzugänge Yasar und Daya sowie Wiach und Peprah spielten für Schubach, Herchenhan, Burret und Biedermann.

Bei der TSG Pfeddersheim standen zwei Neuzugänge in der Startelf // Foto: Patrick Holzer

Wenige Chancen in Halbzeit eins

Die Gäste kamen besser in die Partie, ohne jedoch zu echten Torchancen zu kommen. In der 19. Minute musste der SCH Keeper nach einem Freistoß mit der Faust klären, nachdem Daya der Hauensteiner Defensive entwischt war. Auf der Gegenseite blieb TSG Schlussmann Guth weitgehend beschäftigungslos, einzig eine Hereingabe von Weinriefer (24.) sorgte für ein wenig Gefahr. Wirklich mehr als die Halbchance von Peprah sowie einem Distanzschuss kurz vor dem Pausenpfiff passierte nicht mehr.

Hauenstein kommt besser aus der Pause

Nach Wiederanstoß präsentierte sich Hauenstein stärker. Die Gäste scheiterten dagegen an der stabilen Defensiven der Hausherren. Nach einem Konter hatte Port die beste Möglichkeit für den SCH, als er alleine vor dem Pfeddersheimer Tor auftauchte (57.). Beim Abschluss blieb der Offensivakteur im Rasen hängen, wodurch er den Ball nicht richtig traf. Guth hatte keine Schwierigkeiten den Ball festzuhalten. In der ruppiger werdenden Partie erhöhte Hauenstein den Druck auf das Gästetor. Insgesamt blieben aber die Abschlussversuche zu ungenau. Einzig einen Schuss von Hecker (73.) musste Guth entschärfen. Gegen Ende brachte SCH Coach Weishaar, der kurz vor dem Abpfiff die Rote Karte kassierte, noch einmal neue Offensivkräfte. Im Gegensatz zur Partie gegen Marienborn gelang dem eingewechselten Riggers diesmal kein Lucky Punch.

Der Einsatz stimmte bei beiden Teams in Halbzeit zwei // Foto: Patrick Holzer

Das Unentschieden bringt keinen der beiden Vereine wirklich weiter. Für Hauenstein geht es am kommenden Wochenende zum FSV Offenbach (Sa. 22.02., 15.30 Uhr), der momentan einen Punkt mehr auf dem Konto hat. Auf Pfeddersheim wartet mit der TuS Rüssingen (Sa. 22.02., 14.30 Uhr) der Tabellenletzte, der sich in der Winterpause mit sechs neuen Akteuren verstärkte.