Zillmann stellt die Weichen auf Finale: Fortuna II eiskalt

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Die Fortuna hatte in Schwanheim vor 750 Zuschauern das bessere Ende für sich // Foto: Patrick Holzer

Am Ende jubelte die Fortuna: Dank einer hocheffizienten ersten Hälfte und eines überragenden Rückhalts zwischen den Pfosten steht die Zweitvertretung von Fortuna Billigheim-Ingenheim im Finale des Kreispokals. Trotz einer Leistungssteigerung des ASV Lug/Schwanheim hieß es am Ende 3:0 für die Gäste.

Blitzsaubere Konter schocken den ASV

Dabei sah es zu Beginn keineswegs nach einer klaren Angelegenheit aus. Die Gastgeber vom ASV Lug/Schwanheim starteten vor der Kulisse von 750 Zuschauern zunächst druckvoll und verbuchten in der Anfangsphase mehr Spielanteile. Die Gäste lauerten auf Konter. Und dabei bewies die Fortuna absolute Kaltschnäuzigkeit: Mit der ersten echten Offensivaktion gingen die Gäste in Führung. Nach einer gegnerischen Ecke schaltete Billigheim blitzschnell um. Zwar wurde der aufs Tor zulaufende Mletzko noch von Tursa abgedrängt, trotzdem erreicht dessen Zuspiel Zillmann. Beim Klärungsversuch prallte der Ball von Zillmann ins Tor (14.)

Die Fortuna blieb weiter am Drücker. Nur sechs Zeigerumdrehungen später war es erneut Zillmann, der frei vor dem Tor zum 2:0 einschob (20.).

Lug/Schwanheim drückt, Kiefer sorgt für die Vorentscheidung

In der Folge investierte der ASV mehr. Während ASV-Keeper Braun gegen Schneider (26.) noch das dritte Gegentor verhinderte, rückte auf der Gegenseite zunehmend Fortuna-Schlussmann Jens Subat in den Fokus. In der 28. Minute parierte er glänzend gegen den bedrängten Tursa. Die dickste Chance zum Anschluss vergab Spielertrainer Schacker kurz vor der Pause, erwischte aber den Ball nicht richtig (41.).

Statt des Anschlusstreffers folgte der Knockout in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Nach einem mustergültigen Zuspiel von Pfeffer blieb Toptorjäger Kiefer eiskalt und markierte das 3:0 (45.+5).

Subat als starker Rückhalt

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch, allerdings ohne nennenswerte Chance. Nach und nach nahm Lug/Schwanheim das Heft in die Hand. Doch immer wieder hieß die Endstation Jens Subat. Der Keeper entschärfte zunächst einen Abschluss von Braun (60.) und bewahrte seine Farben auch bei einem spektakulären Flugkopfball von Baron (75.) vor einem Gegentreffer.

Auch in der Schlussphase blieb der ASV glücklos: Subat rettete stark gegen Schwarzmüller (88.) und parierte in der Nachspielzeit (90.+3) nach einem Freistoß. Am Ende brachte die Fortuna den Vorsprung über die Zeit und steht damit am 1. Mai in Kandel im Finale gegen den FV Neuburg.