Erneut ohne Punkte: TV Hauenstein verliert 20:26 gegen TG Osthofen

Gegen die TG Osthofen kassierten die Handballerinnen des TV Hauenstein die nächste Niederlage. Am Ende stand ein 20:26 (11:15) gegen die Gäste aus Rheinhessen zu Buche.

Deutlich verbesserter Auftritt im Vergleich zum Hinspiel

Im Hinspiel mussten die TVH-Handballerinnen noch eine herbe 35:19 Klatsche einstecken. Im Rückspiel war das Ergebnis diesmal nicht so deutlich. In den ersten 20 Minuten begegnete das Team von Trainer Kevin Hauck dem Favoriten auf Augenhöhe. Vor allem Lena Seibel ging voran, kämpfte verbissen und glich nach einem frühen 2:5-Rückstand per Siebenmeter (11:36) zum 6:6 aus.

Das Spiel blieb danach weiter offen, was auch an einer stark haltenden Luisa Seibel lag. Ausgerechnet der von Lena Seibel verworfene 7-Meter (17:51) war so etwas wie der Kipppunkt im Spiel. Danach schlichen sich zunehmend Fehler ins Spiel der Gastgeberinnen ein, vor allem die mangelhafte Chancenverwertung machte sich bemerkbar. Viel näher als nach dem 11:13 durch Lena Seibel (27:27) sollte der TVH nicht mehr an die Gäste aus Osthofen herankommen. Zwei schnelle Treffer von Carla Fecke (28:26; 28:46) sorgten für eine stabile 15:11 Pausenführung für die TG.

Zu viel Hektik im Spiel

Die Moral hat gestimmt, aber im Abschluss erlaubten sich die TVH Spielerinnen zu viele Ungenauigkeiten // Foto: Patrick Holzer

Nach der Pause rannten die TVH-Spielerinnen an, agierten aber viel zu hektisch. Zwar ließ auch Osthofen in dieser Phase einige Möglichkeiten liegen, dennoch bauten die Gäste ihren Vorsprung weiter aus. Spätestens nach dem Treffer von Lena Mischler zum zwischenzeitlichen Zehn-Tore-Abstand (48:39) war die Partie entschieden.

Erst rund zehn Minuten vor Spielende gelang es Hauenstein, das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten. Den Schlusspunkt setzte Leni Dinger, die 30 Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 26:20-Endstand für Osthofen erzielte.

Abstieg kaum noch abzuwenden – Hoffnung durch Neuzugang

Mit zwei Punkten wird der Abstieg für den TV Hauenstein, dem gegenüber der Vorsaison wichtige Stammspielerinnen fehlen, kaum zu vermeiden sein. Etwas Hoffnung machte zumindest das gute Debüt Jade Walburg, die von Spitzenreiter Dudenhofen/Schifferstadt kam.

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