Handball Regionalliga: Pfälzer Teams weiter im Abstiegskampf

19

In der 3. Liga Süd-West bleibt der Blick der Pfälzer Vereine nach unten gerichtet. Sowohl für die TSG Haßloch als auch das HLZ Friesenheim-Hochdorf II setzte es Heimniederlagen.

Noch ist für die TSG nichts verloren. Daran ändert auch die 33:36 gegen den Tabellendritten HSG Rodgau Nieder-Roden nichts. Hoffnung macht zumindest die zweite Hälfte, wo sich der Vorletzte nach einem acht Tore Rückstand noch bis auf drei Treffer herankämpfte. Vor 150 Zuschauern gelang den Bären eigentlich ein guter Start, nachdem man den 2:5 Rückstand nach einem Treffer von Klein in ein 7:6 umgewandelt hatte. Danach drehten die Gäste, angeführt von US-Nationalspieler Hoddersen, dem allein 22 Tore gelangen, auf. In der zweiten Hälfte wachte die TSG auf, schaffte einen 8:1 Lauf und verkürzte auf 24:27. Erfreulich war aus Haßlocher Sicht das Comeback von Maier nach 18monatiger Verletzungspause.

Im Duell der Tabellennachbarn musste das HLZ Friesenheim-Hochdorf II eine schmerzhafte Niederlage einstecken. Mit dem 27:22 feierten die Gäste vom MT Melsungen den vierten Sieg in Serie. Die Gäste erwiesen sich besonders in der zweiten Halbzeit als das effizienter Team, nachdem es mit 12:12 in die Halbzeitpause gegangen war. Beim HLZ Friesenheim-Hochdorf mangelte es vor allem im Angriff an der letzten Konsequenz. Zusätzlich fehlte dem HLZ-Team der erfahrene Co-Spielertrainer Lars Hannes verletzungsbedingt.