Torreich und spannend verliefen die ersten drei Partien der dritten Verbandspokalrunde. Für das größte Spektakel sorgten der TSC Zweibrücken und der FK Pirmasens: Der favorisierte Oberligist setzte sich erst in der Verlängerung mit 7:5 durch.
Lange tat sich der FK Pirmasens beim TSC Zweibrücken schwer. Der Oberligist und Pokalfinalist der vergangenen Saison benötigte die Verlängerung, um in die nächste Runde einzuziehen. Bereits nach acht Minuten erzielte Wachall die Führung für den TSC. Es folgten für die rund 500 Zuschauer drei wilde Minuten. Zunächst gelang Büchler (21.) der Ausgleich, den postwendend Wachall mit seinem zweiten Treffer (22.) egalisierte. Nur eine Minute später erzielte Muth den erneuten Ausgleich für den FKP. Kurz vor dem Pausenpfiff schlug Zweibrücken erneut zu: Hauck (43.) brachte den TSC wiederum in Front.
Nach der Pause glich der FKP durch Prokopchuk (54.) aus, ehe wiederum Wachall (66.) für die erneute TSC-Führung sorgte. Nach dem Ausgleich durch Andreas (75.) ging es in die Verlängerung. Hier brachte Dimitrijevic (92.) den FKP erstmals in Führung. Decker (103.) und Büchler (105.) erhöhten binnen zwei Minuten auf 7:4. Der zweite Treffer von Hauck (119.) war am Ende nur noch Ergebniskosmetik.
Während man beim FKP erneut die Defensivleistung hinterfragen muss, dürfte man in Zweibrücken trotz der Niederlage zufrieden sein. Der TSC überzeugte mit zwei Siegen auch im Ligaspielbetrieb und dürfte mit der am Dienstag gezeigten Leistung ein heißer Aufstiegskandidat sein.
Dudenhofen braucht ebenfalls die Verlängerung
Auch der FV Dudenhofen musste beim zwei Klassen tieferen Bezirksligisten SV Ruchheim in die Verlängerung. Gegenüber dem Ligaspiel hatte Trainer Rene Reichling munter durchgewechselt. Trotz spielerischer Überlegenheit gelang dem Verbandsligisten in der regulären Spielzeit kein Treffer. Nach 100 Minuten erlöste Albrecht den FVD. Der eingewechselte Scharfenberg (105.+2) stellte schließlich den 2:0-Endstand her.
Büchelberg gibt Führung fast noch aus der Hand
Ebenfalls torreich verlief die Partie zwischen der FG Mutterstadt und dem SV Büchelberg. Vor 125 Zuschauern sah es zur Halbzeitpause eigentlich nach einem souveränen Durchmarsch des Verbandsligaaufsteigers aus. Nach zwei Toren von Palau und einem Treffer von Cölln lag Büchelberg bereits mit 3:0 vorne.
Doch die FG kam zehn Minuten nach Wiederanpfiff durch Zeqiray zurück. Kuduzov stellte in der 85. Minute den Anschluss her, ehe Lehmann in der Nachspielzeit (90.+2) mit dem 4:2 den Deckel draufmachte.
Patrick Holzer